Willkommen bei Stella Grigorian:

Stella Grigorian, Mezzosopran an der Wiener Staatsoper (Foto: Tanja Niemann). CURRICULUM VITAE
STELLA GRIGORIAN


Die in Tiflis/Georgien geborene Mezzosopranistin schloss nach ihrem Abitur an der Höheren Musikschule Sologesang mit ausgezeichnetem Erfolg sowie an der Hochschule für Fremdsprachen Französisch und Spanisch mit Magisterdiplom ab.
Danach weitere Studien im Hauptfach Sologesang, Lied und Oper an der Kunstakademie Tiflis (Diplomprüfung mit Auszeichnung) und am Konservatorium der Stadt Wien.
Ihr erstes professionelles Engagement führte sie 1998 direkt an die Wiener Staatsoper, wo sie Ensemblemitglied bis Juni 2006 blieb. Während sie vorerst mit kleineren Partien dort reüssierte, stieg sie bald zu wichtigen Rollen Partien wie Rosina in Rossinis "Il barbiere di Siviglia", Zerlina in Mozarts "Don Giovanni", Despina in "Così fan tutte", Marcellina (mit Riccardo Muti und Seiji Ozawa, jeweils einschließlich der meist gestrichenen Koloraturarie), Pierotto in Donizettis "Linda di Chamounix", Bersi in Giordanos "Andrea Chénier", Meg Page in Verdis "Falstaff", Antigone in Enescus "Oedipe" und Stéphano in Gounods "Roméo et Juliette". An der Wiener Volksoper war sie in der Titelrolle von Bizet's "Carmen" zu erleben.
Neben ihrem Wiener Festengagement trat sie aber auch regelmäßig an anderen Opernhäusern als Gast auf: als Charlotte in Massenets "Werther" in einer Neuproduktion in Graz, als Giovanna Seymour in Donizettis "Anna Bolena" in Ulm, in Wagners "Die Walküre" in Zürich, in Korngolds "Die tote Stadt" bei Ihrem Debüt bei den Salzburger Festspielen, als Pierotto in "Linda di Chamounix" und Marcellina in Tokio und als Isabella in Rossinis "L'italiana in Algeri" für eine Neuproduktion in Klagenfurt und auch für die Festspiele Klosterneuburg. Im August 2005 sang sie die Clitemnestra in der ersten zeitgenössischen Aufführung von Ignatz Pleyels "Ifigenia in Aulide" beim Pleyel Festival. Eine Studioaufnahme dieser Produktion ist auf CD erschienen.
In der Spielzeit 2005/2006 trat sie in Hamburg in der Titelrolle in Bizets "Carmen" auf, sang für die Wiener Staatsoper Rosina, Despina und Marcellina, gab ihr Rollendebüt als Giulietta in "Les contes d'Hoffmann", sang Mozarts Requiem in St Petersburg und wirkte bei einer konzertanten Aufführung von Dukas' "Ariane et Barbe-Bleue" im Wiener Konzerthaus sowie einer parallel entstandenen CD Produktion unter der Leitung von Bertrand de Billy mit.
In der Saison 2006/2007 debütierte sie an der Oper Frankfurt als Nerone in Händels "Agrippina", wo sie in der Folge auch als Sesto in Mozarts "La clemenza di Tito", in der Titelrolle von Rossinis "La Cenerentola", Paulina in Tschaikowskis "Pique Dame" sowie als Medea in einer Neuproduktion von Francesco Cavallis "Giasone" zu erleben war. Außerdem sang sie in Palma de Mallorca einen Zarzuelaabend sowie eine Reihe von Opernkonzerten in Deutschland.
Die Saison 2007/2008 begann mit ihrem Rollendebüt als Cherubino an der Oper Frankfurt. Im Oktober 2007 sang sie die Isabella in einer Wiederaufnahme von "L'italiana in Algeri" am Aalto-Theater in Essen. Weiters wird sie in Frankfurt als Melibea in "Il viaggio a Reims", Fenena in Verdis "Nabucco", als Siebel in Gounods "Faust", als Sélysette in Dukas' "Ariane et Barbe-Bleue" sowie als Adalgisa in "Norma" zu sehen sein. Am Theater an der Wien wird sie die Varvara in einer Premiere von Janáceks "Kat'a Kabanová" verkörpern, und in Lissabon wird sie in konzertanten Aufführungen von Cherubinis "Médée" die Neris singen. Eine CD-Einspielung von Andrea Chénier (mit Violeta Urmana, Andrea Bocelli, Carlos Alvarez und Marco Armiliato) in der sie die Bersi singt, werden demnächst erscheinen.
2010:
Februar: Premiere 9., Tel Aviv, Opernhaus Faust, Gounot, (Siebel)
März: 25.,27., Wien, Konzerthaus Mahler 8.
April: 3., 4., Dornbirn, 5., Feldkirch, 6., Bregenz, Mahler 2.
Mai: 8., 12., 16., Kopenhagen, Carmen
Juni: 1., 3., 6., Kopenhagen, Carmen
Juli: Savolinna Festival, Carmen
2011:
Januar: 12., 14., 16., 19., 21., 23., Berlin Staatsoper, Fledermaus
Juni: 4., 7., 10., 13., 16., 19., 22., Lyon, Tristan und Isolde

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